Körber-Stiftung

Panel-Moderation „Female Futures: Die Unbequemen“ bei der Körber-Stiftung

Journalismus, Moderation

02.03.2026

Bei der Veranstaltung „Female Futures: Die Unbequemen“ durfte ich mit vier Frauen aus vier unterschiedlichen Generationen über ihren Aktivismus und ihr Engagement für die Gesellschaft sprechen.

https://koerber-stiftung.de/mediathek/female-futures-die-unbequemen/

Diskussion ansehen:

Was treibt Frauen an, sich aktivistisch zu engagieren? Welche Themen liegen ihnen am Herzen? Welche Widerstände erleben sie in ihrer Arbeit? Und: Was macht weiblichen uns queerfeministischen Aktivismus besonders?

Mit vier Frauen aus vier unterschiedlichen Generationen konnte ich darüber eine Stunde beim Panel der Female-Future-Reihe der Körber-Stiftung in Hamburg sprechen:

Irmela Mensah-Schramm: Seit 1986 ist sie – ausgerüstet mit einem Ceranfeld-Schaber und Lösemittel – in Deutschland unterwegs, um rechtsextreme und menschenfeindliche Sticker abzukratzen – oder Graffiti mit rechten Parolen mit Herzen zu übersprayen. Für ihr Engagement hat sie viele Auszeichnungen erhalten, erlebt aber auch immer wieder Anfeindungen und juristische Ausseinandersetzungen.

Cordula Weimann: Im Sommer 2019 wird der Leipziger Unternehmerin klar: So möchte ich nicht weiterleben und anstatt in den endgültigen Ruhestand zu gehen, gründet sie sie zusammen mit Klimawissenschaftler Harry Lehmann den Verein „Leben im Einklang“ und wenig später die „Omas for future“ und setzt sich seitdem mit voller Überzeugung für einen gesellschaftlichen Wandel ein – mit Demonstrationen, Vorträgen, mit einem Buch und persönlichen Gesprächen.

Leonie Plaar: Als Leonie Löwenherz setzt sie sich in den Sozialen Medien für queerpolitische Themen und gegen Menschenhass ein und erreicht mit ihren Videos regelmäßig hunderttausende von Menschen. Sie ist Historikerin, Journalistin, Aktivistin und Autorin. Im vergangenen Herbst hat sie das Buch „Die AfD, meine Familie und ich“ veröffentlicht, in dem sie sehr eindrücklich den Bruch mit ihrer rechtsextremen Verwandtschaft schildert und die Argumentationsstrategien der AfD entlarvt.

Lou Töllner: Sie ist zwar die jüngste in der Runde gewesen und trotzdem schon seit über sieben Jahren aktivistisch tätig. 2018 gründet sie die Ortsgruppe Hannover von Fridays for future mit und hat vor drei Jahren dann wird sie Mitinitatorin des Hamburger Zukunftsentscheids, und für den arbeitet sie auch  – neben ihrem Jurastudium – als Pressesprecherin.

Bildrechte: Körber-Stiftung, Claudia Höhne